Berichte über Veranstaltungen und Aktivitäten von 2010 und 2011

(siehe auch weitere Berichte aus dem  Archiv und aus der Übersicht der Jahre 2007 bis 2003)


   Index:

  

 


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Öffentlichkeitsveranstaltung der Hospizbewegung Dormagen e.V.

am Samstag, 15. Oktober 2011 um 20.00 h in der Christuskirche, Dormagen

Gotthold Ephraim Lessing  -  "Alles oder Nichts"  -  Gedichte • Briefe • Leben 

Eine Abendveranstaltung von und mit Oliver Steller   ->  Plakat

zusammen mit Bernd Winterschladen (Saxophon)  und Dietmar Fuhr (Kontrabass)

In Dormagen hatte Oliver Steller und sein Trio im Herbst 2007 mit seinem Programm "Zwischen  den Sternen" eine Reise durch das bewegte Leben des R. M. Rilke geführt und zuletzt im  Herbst 2009 mit dem Heinrich-Heine-Programm „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht"  begeistert. 

Mit Gotthold Ephraim Lessing nun stellte Oliver Steller einen munteren, lebens-gierigen und  lustigen Schriftsteller und Aufklärer vor und präsentierte neben bekannten und weniger  bekannten Gedichten, Theaterstücken und Artikeln vor allem auch den Menschen  Lessing.  

Damals wie auch diesmal am 15. Oktober 2011 war die Christuskirche an der Ostpreußenallee  ein stimmungsvoller Ort für diese Abendveranstaltungen, die von der Hospizbewegung  Dormagen im Rahmen der weltweiten Reihe „Voices for Hospices" organisiert wurden. 

->  Bericht zum Konzert                   ->  Link zu http://www.oliversteller.de/

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Verleihung des Anerkennungs- und Förderpreises „Ambulante Palliativversorgung“ 2011

Den nationalen Anerkennung- und Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhielten in diesem Jahr unter zahlreichen Bewerbern zwei Preisträger, von den einer

das Dormagener Ambulante PalliativZentrum (APZ) mit Dr. Udo Kratel und Fr. Anita Kramer war (Bild links).

anlässlich des Palliativtages der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin  in Saarbrücken am 10. September 2011.

Dr. Udo Kratel  nahm diese Auszeichnung  für das gesamte Palliativ-Team in Dormagen entgegen, …eine besondere Würdigung seitens der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, die das Dormagener Ambulante PalliativZentrum unter zahlreichen bundesweiten Bewerbern als "Leuchtturmprojekt" in der sich neu strukturierenden Palliativ-Landschaft bezeichnete. 

Das Palliativ-Team hat in den letzten 4-5 Jahren hier vor Ort in Dormagen etwas geschaffen, was nun auf der nationalen Ebene wahrgenommen und gewürdigt wurde. Die Dormagener Hospizbewegung bot hierbei eine tragfähige Basis für alle Visionen und Ideen der Palliativversorgung, die Dr. Kratel über Jahre hinweg mit dem Team entwickelte und die nun in dem Versorgungsalltag Zug um Zug umgesetzt werden konnten dank der tatkräftigen Unterstützung vieler kompetenter Mitstreiter. 

Besonderer Dank für das Palliativengagement gebührt neben Fr. Anita Kramer aus der Hospizbewegung insbesondere auch dem Allgemeinmediziner Dr. Peter Tosetti und dem Internisten Dr. Patrick Bergrath, die seit 2007 mit Dr. Udo Kratel das APZ aufgebaut haben.

Neben dem APZ Dormagen wurde auch das Palliativteam Waldhessen am Klinikum Bad Hersfeld mit Frau Dr. Ulrike Mäthrich ausgezeichnet. 

Das Preisgeld wird traditionell von der Firma Grünenthal gestiftet.

Hier einige weitere Informationen:

->  Pressemitteilung der Firma Grünenthal GmbH

->  Pressefoto von der Preisverleihung am 10. 9.2011 (Quelle. Fa. Grünenthal GmbH)

->  Bericht des Schaufensters  (vom 17. Sep. 2011)

->  Ausschreibung 2012 - Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung

     (Wissenschaftlicher Träger: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., Stifter: Grünenthal GmbH, Aachen)

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Konzert

am 24. Juni 2011 um 20.00 Uhr in der Christuskirche Dormagen  

zugunsten der Hospizbewegung Dormagen e.V.

„The tree below the road“

von und mit

Deirdre Starr (Irland), Gesang und Klavier

Tom Daun (Solingen), keltische Harfe

David Leahy (GB), Bass

In bester Erinnerung sind die irischstämmige Sängerin und Pianistin Deirdre Starr sowie ihre kongenialer Partner an der keltischen Harfe, Tom Daun (Solingen) und David Leahy (GB) am Bass, die seinerzeit im Herbst 2006 beziehungsweise im Mai 2009 in der Christuskirche mit ihren irischen Balladen und Harfenklängen die zahlreichen Besucher in ihren Bann zogen.

Bei diesem Benefizkonzert präsentierte dieses herausragende Trio unter anderem auch Stücke aus dem aktuellen Programm „The tree below the road“.

Diese Auswahl der atmosphärisch dichten Stücke steht in der bezaubernden Tradition von  „The quiet Land of Erin“ aus dem Jahr 2006 oder  „The Cliffs of Doneen“ im Jahr 2009.

Alle Erlöse fließen der Hospizbewegung zu und helfen, das ehrenamtliche Engagement in der Sterbe- und Trauerbegleitung materiell abzusichern.  

vor dem Konzert ...
->  Bericht des Rheinischen Anzeigers vom 1. 6.  2011 ->  Bericht Schaufenster am Sonntag vom 11. 6. 2011
->  Vorankündigung (von Dr. Udo Kratel) ->  Plakat   zur Veranstaltung
nach dem Konzert ...
->  Bericht des Rheinischen Anzeiger vom 29. 6. 2011 ->  Bericht der NGZ  vom 27. 6. 2011
->  Weitere Informationen (von Dr. Udo Kratel) ->  Faltblatt   zur Veranstaltung  

->  Gedicht - Nachgedanken auf das Konzert

       (von Andrea Schlömer)

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Ulrich Geldmacher-Preis an die Hospizbewegung Dormagen verliehen

Die Bürgerstiftung Dormagen hat am 25. Mai 2011 den Ulrich Geldmacher-Preis, der mit 500 € dotiert ist, an die Hospizbewegung Dormagen e.V. verliehen. 

Die Bürgerstiftung unterstützt Projekte, die direkt den Menschen in der Stadt zugute kommen. Das Stiftungskapital ist mittlerweile fast 250.000 € angewachsen. Ganz aktuell schüttete die Bürgerstiftung 7.000 Euro für neue Generationenprojekte an Vereine und soziale Einrichtungen aus. „Kultur verbindet Generationen" lautet das Motto im Jahr 2011. Gefördert werden Projekte von Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen und Vereinen. 

->  Bericht des Rheinischen Anzeigers vom 1. 6. 2011

->  Bericht des "Schaufensters" Ausgabe zum Sonntag vom 4. 6. 2011

->  Link zu Internetseite "Bürgerstiftung Dormagen"

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Themenabend der Hospizbewegung Dormagen e.V. - 4. Februar 2011 - in der „Kulle“ - Dormagen

 „Patientenverfügung und Kommunikation mit Palliativpatienten“

Referenten:

       Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt       Rechtsanwalt Stephan Großsteinbeck

       „Menschliche Herausforderung in der 

       Pflege und Betreuung schwer kranker Patienten“  

      „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung,

      Betreuungsverfügung"

Moderation:  

       Dr. Ulrich Hauffe

Dr. Ulrich Hauffe    

Der Wandel der Zeit bringt es mit sich, dass ein Umdenken bei vielen medizinischen Maßnahmen stattgefunden hat. Die Bevölkerungsstrukturen haben sich gewandelt. Die Altersentwicklung zeigt eine weitere Tendenz in Richtung älterer Mitbürger. Vereinsamung und fehlende finanzielle Mittel prägen den Alltag. Wir verzeichnen eine Zunahme bösartiger und anderer chronischer Erkrankungen, die trotz intensiver Forschung an die Grenzen therapeutischer Möglichkeiten stoßen. Hier setzen hospizliche Begleitung und palliativmedizinische Betreuung an.

    


„Das schlimmste, was einem Veranstalter passieren kann: es kommt keiner.“

Diese einleitend geäußerte, aber sichtlich unbegründete Befürchtung von Dr. U. Hauffe begleitete den tatkräftigen Einsatz des diensthabenden Hausmeisters in der „Kulle“, der aufgrund des erfreulich großen Andrangs kurzerhand die Räumlichkeiten und Bestuhlung bis zur maximal zugelassenen Besucherzahl erweiterte.

Prof. Dr. med. M. Volkenandt

Die Hospizbewegung Dormagen hatte für diesen 4. Februar zu einer Informationsveranstaltung über die beiden Themen „Vorsorgeverfügungen“ und „Kommunikation mit Schwerkranken“ eingeladen und rund 200 Interessierte waren gekommen.

Zuerst hörten sie einen höchst lebendigen Vortrag von Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt, Theologe und Palliativmediziner aus Hamburg, der aus langjähriger praktischer Tätigkeit Einblicke in die Theorie der „einfühlsamen Kommunikation“ gab und dies mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis verdeutlichte.

Sein Credo lautet: „Zuhören, zuhören, zuhören“ und „Fragen kann nie schaden... “ (ein herrlicher Merksatz!), anstatt vorschnell Ratschläge zu geben oder vom Thema abzulenken. Zudem hat er die Erfahrung gemacht, dass gute Kommunikation nicht (zeit-) aufwendiger ist als schlechte.

Dr. U. Hauffe, RA S. Großsteinbeck

Wer nach über einer Stunde dachte, die Aufmerksamkeit des Publikums sei erschöpft, der sah sich getäuscht angesichts des nicht minder lebendigen und sehr verständlich gehaltenen Vortrages über Vorsorgeverfügungen von RA Großsteinbeck aus Delhoven.

Er erklärte sehr anschaulich die unterschiedlichen Bedeutungen von Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und wie diese korrekt zu formulieren sind. Im Laufe des Vortrags gab es dazu immer wieder Fragen aus dem Publikum, die Herr Großsteinbeck sofort aufgriff und beantwortete.

    

Beide Referenten wurden für den Heimweg mit Präsenten aus dem Angebot des Weltladens bedacht, aus derselben Quelle gab es für alle Zuhörer zum Abschluss  der Veranstaltung ebenfalls Getränke und Knabbereien. Wie immer standen auch die haupt- und ehrenamtlichen „Hospizler“  zu Nachfragen und Gesprächen bereit. 

    

Die Hospizbewegung konnte sich einmal mehr über das große Interesse, die Unterstützung der Stadt Dormagen und die Großzügigkeit des Publikums sowie von Herrn Großsteinbeck freuen, der sein Honorar für diesen Abend spontan spendete.  (Bericht: Sabine Köhler, Fotos: Dr. Udo Kratel)

->  Plakat der Veranstaltung

->  Folien des Vortrags von Rechtsanwalt Großsteinbeck (auch als PDF- Datei)  

->  Folien des Vortrags von Prof. Dr. med. M. Volkenandt (auch als PDF-Datei

->  Artikel im 'Schaufenster Dormagen'

->  siehe auch unter "Informationen" Links zu Veröffentlichungen des Bundesministerium für Justiz (BMJ).

    

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Benefiz- Konzert  -- Voices for Hospices in Dormagen, 2010

Konzert zum Advent

Samstag, den 11. Dezember, 19:30 Uhr in  St. Michael, Dormagen   

Sonntag, den 12. Dezember, 16:00 Uhr und 19:00 Uhr in St. Martinus, Zons 

   

mit dem Chor daCapo und dem Rheinischen Oratorien Orchester

unter der Leitung von Horst Herbertz

   

->  Programm und Plakat des Konzertes

->  Artikel in NGZ vom 13. Dezember 2010

->  Artikel in "Schaufenster Dormagen" vom 15. Dezember 2010

->  Bericht (von DaCapo Homepage)

->  Fotoalbum des Adventskonzerts  (von DaCapo Homepage)

->  Gedicht - Nachgedanken auf das Konzert (verfasst von on Andrea Schlömer, Sängerin im Chor DaCapo)

Musik geht um die Welt, Musik verbindet Menschen und Völker - mit Musik kann vielen Menschen rund um den Globus geholfen werden.

Seit 1993 erklingen jeweils im Oktober weltweit „Voices for Hospices“. Dabei handelt es sich um die größte globale Konzertserie, bei der bislang über 750.000 Musiker und Sänger bei weit über 2000 Veranstaltungen auf allen fünf Kontinenten etwa zehn Millionen Euro zusammen getragen haben. Geld, das Schwerstkranken und Sterbenden zugute kommt, die in den letzten Tagen und Wochen ihres Lebens hospizlich und palliativmedizinisch betreut und begleitet werden.

Keine andere globale Aktion erreicht simultan so viele Menschen wie „Voices for Hospices“; keine andere globale Aktion lenkt die  Aufmerksamkeit der Gesunden in der Gesellschaft so nachdrücklich auf die Lage der Schwerstkranken und Sterbenden; keine andere Benefizaktion ermöglicht es den lokalen Hospizbewegungen, so umfassend die Hospizidee weiter zu tragen und gleichzeitig ihre weitere Arbeit durch Spenden und Konzerterlöse materiell abzusichern. Diese positive Erfahrung konnten wir mehrfach auch in Dormagen machen.

Seit dem Jahr 2000 finden in den Kirchen Dormagens regelmäßig im Oktober „Voices-for Hospices Konzerte“ statt. Den Anfang machte am 14.-15.Oktober 2000 der Hackenboicher Chor „Da Capo“ unter der musikalischen Leitung von Kantor Horst Herbertz mit zwei eindrucksvollen „Heaven“-Konzerten in St. Michael. Über 900 Zuhörer ließen sich damals von den bewegenden Gospel- und Spiritualklängen begeistern. Im Jahre 2005 kam es buchstäblich zu einem „Da Capo - Da Capo“, als der beliebte Chor erneut zu einer „Gospel Celebration“ für die Hospizbewegung einlud und fast 1000 Gäste bei einem Doppelkonzert mit swingenden Balladen in seinen Bann zog.  

Die Dormagener Hospizbewegung e.V. ist dankbar für die großartige Resonanz auf ihre Konzertreihe der „Voices for Hospices“, die hiermit auch 2010 fortgesetzt wir, auch im Rahmen des  „World day of hospice and palliative care.

Das Leitmotiv für den World Hospice and Palliative Care Day am 9. Oktober 2010 ist "Partnerschaftliche Pflege". Es macht deutlich, wie wichtig eine gute Partnerschaft zwischen Pflegeeinrichtungen, staatlichen Stellen, Hospitäler und Patienten mit Behinderungen, Betreuern und ehrenamtlichen Helfern ist.

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Dormagen

Für das Sterben in Würde

VON SYBILLE MÖCKL  (NGZ-online am 09.12.2010)

Der Internist Udo Kratel engagiert sich seit 1993 für die Dormagener Hospizbewegung, seit 2008 auch für das Ambulante Palliativzentrum. Trotz anfänglicher Skepsis ist beides heute gut angesehen und sehr erfolgreich.

Es ist wohl einer der schwersten Momente im Leben eines Menschen, wenn er von seinen Ärzten erfährt, dass er unheilbar krank ist. Wie soll es weitergehen? Statistisch ist es wahrscheinlich (70 Prozent), dass der Patient im Krankenhaus stirbt. Nur 30 Prozent der Menschen sterben zu Hause. 

Dass sich dies zumindest in Dormagen geändert hat, dafür sind unter anderem das Netzwerk Palliativmedizin und die Hospizbewegung verantwortlich. "Heute sterben hier nur noch zehn Prozent der Patienten im Krankenhaus", weiß Internist und Palliativmediziner Udo Kratel. 

Dr. Udo Kratel ist einer von vier Ärzten des Ambulanten Palliativzentrums. Während seiner Rufbereitschaft ist er rund um die Uhr für schwerstkranke Patienten, die zu Hause gepflegt werden, und deren Angehörige da. 

Foto : Hans Jazyk

    

->  Artikel

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Am 17. August 2010 wurde eine Charta verabschiedet, in welcher der Ist-Zustand in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland dargestellt wird - verbunden mit Handlungsoptionen und einer Selbstverpflichtung für die Zukunft. Träger sind die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK). Rund 200 Expertinnen und Experten beteiligten sich in fünf Arbeitsgruppen und am Runden Tisch an diesem nationalen Projekt - eingebettet in die internationale Initiative „Budapest Commitments“. Unterstützt wird der Charta-Prozess durch die Robert Bosch Stiftung sowie die Deutsche Krebshilfe.

Am 8. September 2010 wurde die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" in Berlin präsentiert. Vollständiger Text der Charta ist unter CHARTA. zu finden.

185 Institutionen und Einrichtungen haben die Charta bereits unterzeichnet:   -> Institutionen (Stand November 2010)

->  Internet-Portal für Charta zur Betreuung Sterbender

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Dienstag, 16. November 19:30 Uhr    in der 

Baptistenkirche Dormagen-Rheinfeld, Bürger-Schützen-Allee 1
  

" ...denn sie sollen getröstet werden"
     Von den magischen Momenten der Musik

  

Der bekannte Musikjournalist Dr. Jan Reichow hielt einen musikwissenschaftlichen Vortrag zum Thema 

„Trauer in der Musik".    

  

->  Plakat der Veranstaltung

->  Einladung zu der Veranstaltung von Dr. Udo Kratel (Vorstandsmitglied der Hospizbewegung Dormagen)

->  Bericht zum Vortrag (Monika Schillings)

->  Artikel in der NGZ vom 16. November 2010 (Heiko Schmitz)

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Montag, 8. November 19:30 Uhr    in der 

Christuskirche Dormagen, Ostpressenallee 5

"Der Mantel der Herrlichkeit"

Oratorium (2008/09) für Sprecher und Orgel 

von Hans Georg Bertram 

mit   Hans Georg Bertram (Der Komponist spielt selbst die Orgel), 

         Adelheid Bertram und Christian Stähr (Sprecher).  

  

Am Montag, den 8. November führte in der Christuskirche der Komponist und Organist Hans Georg Bertram sein Oratorium „Der Mantel der Herrlichkeit″ auf.

Der Komponist spielte selbst die Orgel, Sprecher waren seine Frau Adelheid Bertram und der Kantor an der Christuskirche Christian Stähr.

Nach kurzen Einleitungen von H.G. Bertram und C. Stähr, in der u.a. der Komponist erklärte, dass die Musik weniger „lautmalerisch“ sondern vielmehr „meditativ“ gedacht sei und er so das Publikum bitte, „Ohren und Gemüt dem Akkord aus Wort und Klang“ zu widmen, folgtne im Wechsel die Darstellungen von Texten und von Musikstücken. Die Zuhörer ließen sich gerne hierauf ein.

Das Oratorium „Der Mantel der Herrlichkeit“ ist dem Andenken an den Dichter Reinhold Schneider (1903-1958) gewidmet. Drei Abschnitte aus dessen auto-biographischen Aufzeichnungen „Verhüllter Tag“ bildeten den Mittelpunkt, das Gedicht „Der Mantel“ rahmte die Aufführung zu Beginn und Ende ein.

Dies gab dem Palliativ-Mediziner Dr. Udo Kratel - Mitglied des Vorstandes der Hospizbewegung Dormagen e.V.-  Gelegenheit, in seiner kurzen Rede den Bogen zu „Palliativ“ zu schlagen. Dies Wort leitet sich ja dem lateinischen Ursprung nach von „pallium" (- Mantel) ab.

Zur Person von H.G. Bertram (* 1936): Sein Werkverzeichnis enthält Chor- und Orgelwerke, Kammermusik, Orchesterwerke, zwei Sinfonien, Konzerte und Oratorien. In den letzten Jahren legte H.G. Bertram sein Hauptaugenmerk auf Kompositionen für Orgel und Sprecher. So entwickelte er die Gattung der geistlichen Kantate für das 21. Jahrhundert in neuer Weise. 

->   Weitere Informationen zum Konzert und Programmseite

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Das Praxisnetz Dormagen ist ein Zusammenschluss von niedergelassenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen in Dormagen und Umgebung. Die Idee ist eine große virtuelle Gemeinschaftspraxis, die die Patienten wohnortnah betreut. Ziel ist die Verbesserung der Qualität der ambulanten medizinischen Versorgung durch Vernetzung und Koordination

  

->  Artikel der NGZ vom 5. November 2010

->  Artikel im Schaufenster / Dormagen vom 16. November 2010

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Projekt "Hospiz macht Schule" wird vom Chempark Dormagen prämiert - 27. September 2010

Eine 1.000 € Prämie gewann die Hospizbewegung Dormagen e.V. mit ihrem 

Projekt "Hospiz macht Schule"

in dem Ideenwettbewerb im Rahmen des "Festes der Generationen" am 4. / 5. September 2010.

->   Artikel:  Schaufenster vom 28.9.2010

->   Urkunde für das Projekt "Hospiz macht Schule" - Fest der Generationen

->   Bilder des Projektes "Hospiz macht Schule" - aus 'Dormagen.de' (PDF-Datei)

->   Stadt Dormagen - Fest der Generationen: - Dokumentation der Stadt Dormagen

->   Artikel in der NGZ vom 4. 9. 2010 über das Fest der Generationen 2010

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Tag der Generationen - Dormagen 4./5. September 2010

"Wie Opa in den Himmel kommt" 

Die Hospizbewegung Dormagen e.V. zeigt in der Markuskirche eine Ausstellung über ihre Arbeit mit Grundschülern. Sie zeigt, wie Kinder das Thema "Tod und Sterben" begreifen.

  ->   Artikel in der NGZ vom 4. September 2010 (hier ->  NGZ-Online: "Wie Opa in den Himmel kommt ...")

  ->   Bericht in "Dormagen Aktive" Freiwilligen Agentur   

  ->   Bilder des Projektes "Hospiz macht Schule" - aus: 'Dormagen.de' (PDF-Datei)

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        Musica Elegante.de                                                                 Die Hospizbewegung Dormagen lud ein zu einem Konzert:

  

DAS ORCHESTERCHEN ...

... Musik hören, als ob man sie sähe,

Musik sehen, als ob man sie höre.

am Samstag, den 24. April 2010 um 20.00 Uhr 

in die Kirche „St. Maria vom Frieden“ - Dormagen-Mitte

(Sebastian-Bach-Straße 1a, 41539 Dormagen)  

Die Leitung: Cornelia Hornemann,    Pantomime: Stephan Kivel

Zum ersten Mal war die bis auf den letzten Platz gefüllte katholische Pfarrkirche „Maria vom Frieden“ stimmungsvoller Veranstaltungssort eines Benefizkonzertes der Hospizbewegung Dormagen.

Mit dem Programm „Lebenszeiten” begeisterte "Das Orchesterchen" das Publikum und weckte bei jedem individuell viele Erinnerungen an Lebensabschnitte und Ereignisse. 

Das Programm vereinte Musik, Pantomime und Rezitation: mit Werken aus Klassik bis hin zum Swing und Filmmusiken, mit Stücken u.a. von Mozart, Bach, Pachelbel, Chopin oder von moderneren Komponisten wie Piazzolla oder Arvo Pärt wurde das Publikum verzaubert.  

->  Ankündigung von Musica Elegante®  (-> Orchesterchen ®) 

->  Plakat der Veranstaltung

->  Programm des Konzerts am 24.4.2010 (PDF-Datei)  

->  Bilder-Galerie des Konzerts (Fotos von Domenico Incitti)

->  Presse-Reaktion auf das Konzerts  (Pressebüro R. Richter)

->  Bericht über das Konzert im "Rheinischer Anzeiger" vom 28. April 2010

Unterstützt wurde das Konzert  von Rheinischer Anzeiger und von Kulturbüro der Stadt Dormagen.

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Innovationspreis 2009

der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Das Ambulante Palliativ-Zentrum Dormagen (APZ) wurde 2009 im Rahmen des Innovationskongresses der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein mit dem zweiten Preis des erstmalig verliehenen Innovationspreises ausgezeichnet. Mit dem auf 3.000 Euro dotierten Preis wurde die vorbildliche Vernetzung aller Akteure aus dem medizinischen und pflegerischen Bereich für eine bestmögliche Versorgung schwerst kranker und sterbender Menschen in der Gegend rund um Dormagen gewürdigt.

Das APZ unter Leitung des Internisten und Palliativmediziners Dr. Udo Kratel ist ein auf die ambulante Palliativmedizin spezialisiertes Netzwerk, in dem derzeit 32 Ärzte und Ärztinnen mitarbeiten. Das APZ kooperiert auf vertraglicher Grundlage hierbei mit den örtlichen Palliativ-Pflegediensten sowie dem Hospiz. Darüber hinaus arbeitet das APZ mit dem Krankenhaus, einer spezialisierten Apotheke und einer Psycho- logischen Psychotherapeutin zusammen. Koordiniert wird das Netzwerk durch eine Palliativ-Pflegekraft.  

Die Jury des Innovationspreises hat sich für das APZ als zweiten Preisträger entschieden, weil es sich in vor- bildlicher Weise der in Deutschland vergleichsweise schwach entwickelten Palliativmedizin und -pflege widmet. In Dormagen wurde mit großem persönlichen Einsatz und ohne größere externe Unterstützung ein nahezu vollständiges Versorgungsangebot geschaffen, das trotz der kurzen Zeit schon auf äußerst ermutigen- de Ergebnisse verweisen kann. Koordination und Vernetzung der Niedergelassenen mit den Pflegediensten und dem Krankenhaus sind auf hohem Niveau etabliert.  

->  Bericht (Artikel aus "Hospiz-Dialog Nordrhein-Westfalen, April 2010, Ausgabe 43)  

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Bericht im "Schaufenster am Sonntag" - Dormagen vom 6. März 2010 (von Andrea Lemke)

  

"Stell dir vor Du stirbst und (k)einer ist bei Dir."

Der Tod und das Streben sind nach wie vor Tabu-Themen in unserer Gesellschaft.

Unweigerlich aber steht am Ende des Lebens das Sterben. 

Wie furchtbar, wenn dies einsam in einem Krankenhaus geschieht und womöglich mit Schmerzen verbunden ist.

Das dies in Dormagen nicht mehr so ist, hat man der Hospizbewegung und dem ambulanten Palliativzentrum zu verdanken.

  

->  Bericht (von Andrea Lemke)

       

   

   

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Vernetzung der Hospizarbeit und ambulanter Palliativversorgung in Dormagen

In Dormagen dauerte es etwa drei Jahre, bis die ersten guten Ergebnisse in der Vernetzung des Hospizengagements mit den Akteuren der Palliativversorgung erzielt werden konnten, und das ist im Rückblick und auch im Vergleich zu anderen Regionen  keine lange Zeitspanne. Gute Leute hatten wir rasch beisammen, hoch motiviert und engagiert arbeitend jeweils in ihrem Feld waren sie auch: zwei Hospizkoordinatorinnen, 34 Ehrenamtliche der Hospizbewegung Dormagen e.V., drei ambulante Pflegedienste und zunächst 17, später 40 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte des Praxisnetzes Dormagen.  

 

Die Hauptaufgabe bestand darin, die Kräfte zu bündeln und die Leistungserbringer mit so unterschiedlicher beruflicher Herkunft zu einem „multiprofessionellen Team“ zusammen zu schweißen, vor allem aber: sie auf eine gemeinsame Vision und die daraus resultierenden Aufgaben einer vernetzten Hospiz- und Palliativ-Betreuung auszurichten. Die entscheidenden Impulse hierzu kamen aus der Hospizbewegung, unter deren Dach die ersten Dormagener Hospiz- und Palliativkonferenzen stattfanden, um eine Bestandsaufnahme der vorhandenen  informellen Netzwerke vorzunehmen. Dies waren – zumeist auf der Basis persönlicher Kontakte entstandene– Mikronetzwerke ohne feste Struktur, ohne klare Zielsetzung und ohne Qualitätsmanagement, die dennoch über die Jahre gute Arbeit  geleistet hatten.

->  Bericht (von Dr. Udo Kratel)

Dr. Udo Kratel  

Internist - Palliativmedizin

stellvertretender Vorsitzender der  

Hospizbewegung Dormagen e.V.

 

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15 Jahre Hospizbewegung Dormagen - Rückschau und Ausblick   

(von Dr. Udo Kratel)

Sabine Köhler und Dr. Udo Kratel   

bilden die neue Vorstandsspitze  

  -- Foto: M. Reuter 

  

Am 22. April 2008 kam es beim Vorstand der Hospizbewegung Dormagen e.V. zur angekündigten Wachablösung: Mit dem Rücktritt des Teams um Ulla Hofmann (bisherige 1. Vorsitzende), Dr. Heinz Tenhafen (1.stellvertretender Vorsitzender) und Marlies Tischer (Schriftführerin und ehemalige Koordinatorin) verließen drei engagierte Hospiz-Pioniere den Vorstand.

  

Die Hospiz-Vollversammlung würdigte ihre bedeutsame  Aufbauleistung mit minutenlangem Applaus, Blumengebinden und einem musikalischen Gruß des Harfenisten Tom Daun, der bereits zweimal für die Dormagener Hospizbewegung bei den traditionellen „Voices for Hospices" -Konzerten auftrat.

 

->  Beitrag von Dr. Udo Kratel

  

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Besinnliches ...

    Gedanken zu...

  ... "Königin der Nacht"

  ... "Blumen im Feld"

  ... "Wie der Löwenzahn"

  ... "Wie das Schneeglöckchen" - "Lebenskraft"

  ... "Lebensfreude"

  ...  "Gib den Tagen mehr Leben"

  ...  "Weihnachten" 

  ...  "Zusammen gehen" 

  ...  "Voices for Hospices - Gedicht

  

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->  Weitere Berichte aus dem  Archiv (2010 - 2003) und aus der Übersicht der Jahre 2007 bis 2003