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  "Denn sie sollen getröstet werden..."

  

   Von den
   magischen Momenten der Musik

  

   Ein Musikvortrag von und mit Dr. Jan Reichow
   am Dienstag, den 16. November 2010 um 19:30 Uhr
   in der Baptistenkirche Dormagen-Rheinfeld, Bürger-Schützenallee 1

Liebe Freunde der Musik und des gewählten Wortes, 

liebe Freunde der Hospizbewegung,

ganz herzlich möchte ich Euch/Sie auf einen "Musikvortrag" von und mit dem faszinierenden Musiker und Musikjournalisten Dr. Jan Reichow aufmerksam machen, 

den wir am Dienstag, den 16. November 2010 in Dormagen zu Gast haben werden

...es wird eine Musikpassage der besonderen  Art (hier: Art im doppelten Sinne!. )

Und was sich hinter dem Begriff "Musikvortrag" verbirgt, entschlüssele ich in dem kleinen Begleittext unten zur "Sendung". 

Ich würde mich freuen, den einen oder die andere am 16.11. in Dormagen begrüßen zu dürfen.

  

Herzliche Grüße

Ihr und Euer

Udo Kratel

 PS. For our English speaking friends: Jan will probably talk in German, but his selection of music is universal and will be understood by everybody!

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„Denn sie sollen getröstet werden...“

Von den magischen Momenten der Musik

Musikvortrag von und mit Dr. Jan Reichow

für die Hospizbewegung Dormagen am Dienstag, den 16. November 2010

um 19.30 Uhr in der Baptistenkirche Dormagen-Rheinfeld,  Bürger-Schützen-Allee 1

Regelmäßigen Hörern des WDR ist seine Stimme wohl vertraut, vor allem aber: seine ungewöhnliche, alle Kontinente umspannende Musikauswahl, die er in seinen Sendungen zu präsentieren pflegte: die Rede ist von Dr. Jan Reichow, dem ehemaligen leitenden Musikredakteur des Kultursenders WDR 3,  der am 16.11.2010 für die Hospizbewegung Dormagen einen „Musikvortrag“ hält. Was aber ist ein Musikvortrag? „Wir erwarten quasi eine Radiosendung ohne Sendemasten, nur für uns, die aus musikalischen Elementen zum Thema Trost und umrahmenden Wortbeiträgen besteht“, kommentiert Vorstandsmitglied Dr. Udo Kratel, auf dessen Einladung der pensionierte WDR-Moderator, Musikethnologe und klassische Musiker (Klavier, Geige) Dr. Jan Reichow nach Dormagen kommt.

„Jan Reichow ist ein gutes Beispiel für einen vitalen Künstler im (Un-) Ruhestand, der weiterhin sehr aktiv im Radio (SWR2), in der Folkwang-Hochschule Essen und bei zahlreichen Vortragsreisen mit  seinem reichen musikalischen Erfahrungsschatz Hörer in seinen Bann zieht,  sicherlich auch in Dormagen“, so Kratel. Den Musikvortrag für die Hospizbewegung hat Jan Reichow unter den Titel gestellt: „Denn sie sollen getröstet werden- Von den magischen Momenten der Musik“.

„Wir werden eine musikalische Reise um den Globus erleben, mit Beispielen aus den europäischen und außereuropäischen Musikkulturen, die uns Herr Reichow in seiner  assoziativen Moderation nahe bringen wird;  magisch und auch bewegend wird diese Musikpassage mit  Sicherheit“,  so fasst U. Kratel seine Erwartungen für den 16.11.2010 zusammen.

Dr. Jan Reichow selbst erläutert sein Konzept für die „Magischen Momente der Musik“  wie folgt:

Ob wir Momente, in denen wir von Musik überwältigt werden, „magisch“ nennen dürfen, ist fraglich. Vielleicht handelt es sich nur um eine Sinnestäuschung wie im Fall der „Fata Morgana“? Diese allerdings tröstet nicht, sie erzeugt lediglich eine unsinnige Hoffnung.

Dagegen sind viele Menschen davon überzeugt, dass Musik realen Sinn vermittelt und ihn nicht nur vorspiegelt: man nimmt ihn wahr und behält ihn in Erinnerung, manchmal nur atmosphärisch, oft auch in Gestalt einer Melodie oder eines kleinen Motivs. Und nicht immer ist es „große Musik“, es kann eine Spieluhr sein, ein Schlager oder – wie es in romantischen Zeiten hieß - das Liedchen, „das einst die Liebste sang“ (Heinrich Heine), der Höhepunkt in einem sinfonischen Werk oder auch nur eine kurze Wendung, eine unerwartete Harmonie, über deren Wirkung als „ominöse schöne Stelle“ der Philosoph nur lächelt, die einen aber tagelang nicht mehr loslässt.

Es hat mit Erinnerung zu tun, ist wiederholbar, jedoch greifbar und unbegreifbar zugleich, und es vermittelt das Gefühl, nicht allein zu sein in dieser Welt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Hospizbewegung wird gebeten.

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Dr. med. Udo Kratel

Internist

Palliativmedizin

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