Archiv:   2010   2009   2008   2007   2006   2005   2004   2003   -   Aktuelle Berichte   und  Berichte von  2007 - 2003  


Archiv 2011


     Index:

          

 


.

Öffentlichkeitsveranstaltung der Hospizbewegung Dormagen e.V.

am Samstag, 15. Oktober 2011 um 20.00 h in der Christuskirche, Dormagen

Gotthold Ephraim Lessing  -  "Alles oder Nichts"  -  Gedichte • Briefe • Leben 

Eine Abendveranstaltung von und mit Oliver Steller   ->  Plakat

zusammen mit Bernd Winterschladen (Saxophon)  und Dietmar Fuhr (Kontrabass)

In Dormagen hatte Oliver Steller und sein Trio im Herbst 2007 mit seinem Programm "Zwischen  den Sternen" eine Reise durch das bewegte Leben des R. M. Rilke geführt und zuletzt im  Herbst 2009 mit dem Heinrich-Heine-Programm „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht"  begeistert. 

Mit Gotthold Ephraim Lessing nun stellte Oliver Steller einen munteren, lebens-gierigen und  lustigen Schriftsteller und Aufklärer vor und präsentierte neben bekannten und weniger  bekannten Gedichten, Theaterstücken und Artikeln vor allem auch den Menschen  Lessing.  

Damals wie auch diesmal am 15. Oktober 2011 war die Christuskirche an der Ostpreußenallee  ein stimmungsvoller Ort für diese Abendveranstaltungen, die von der Hospizbewegung  Dormagen im Rahmen der weltweiten Reihe „Voices for Hospices" organisiert wurden. 

->  Bericht zum Konzert                   ->  Link zu http://www.oliversteller.de/

  (


.

Verleihung des Anerkennungs- und Förderpreises „Ambulante Palliativversorgung“ 2011 / Ausschreibung 2012

Den nationalen Anerkennung- und Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin erhielten in diesem Jahr unter zahlreichen Bewerbern zwei Preisträger, von den einer

das Dormagener Ambulante PalliativZentrum (APZ) mit Dr. Udo Kratel und Fr. Anita Kramer war (Bild links).

anlässlich des Palliativtages der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin  in Saarbrücken am 10. September 2011.

Dr. Udo Kratel  nahm diese Auszeichnung  für das gesamte Palliativ-Team in Dormagen entgegen…eine besondere Würdigung seitens der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, die das Dormagener Ambulante PalliativZentrum unter zahlreichen bundesweiten Bewerbern als "Leuchtturmprojekt" in der sich neu strukturierenden Palliativ-Landschaft bezeichnete. 

Das Palliativ-Team hat in den letzten 4-5 Jahren hier vor Ort in Dormagen etwas geschaffen, was nun auf der nationalen Ebene wahrgenommen und gewürdigt wurde. Die Dormagener Hospizbewegung bot hierbei eine tragfähige Basis für alle Visionen und Ideen der Palliativversorgung, die Dr. Kratel über Jahre hinweg mit dem Team entwickelte und die nun in dem Versorgungsalltag Zug um Zug umgesetzt werden konnten dank der tatkräftigen Unterstützung vieler kompetenter Mitstreiter. 

Besonderer Dank für das Palliativengagement gebührt neben Fr. Anita Kramer aus der Hospizbewegung insbesondere auch dem Allgemeinmediziner Dr. Peter Tosetti und dem Internisten Dr. Patrick Bergrath, die seit 2007 mit Dr. Udo Kratel das APZ aufgebaut haben.

Neben dem APZ Dormagebn wurde auch das und  das Palliativteam Waldhessen am Klinikum Bad Hersfeld mit Frau Dr. Ulrike Mäthrich ausgezeichnet. Das Preisgeld wird traditionell von der Firma Grünenthal gestiftet.

Hier einige weitere Informationen:

->  Pressemitteilung der Firma Grünenthal GmbH

->  Pressefoto von der Preisverleihung am 10. 9.2011 (Quelle. Fa. Grünenthal GmbH)

->  Bericht des Schaufensters  (vom 17. Sep. 2011)

->  Ausschreibung 2012 - Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung

     (Wissenschaftlicher Träger: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., Stifter: Grünenthal GmbH, Aachen)

(


.

Konzert

am 24. Juni 2011 um 20.00 Uhr in der Christuskirche Dormagen  

zugunsten der Hospizbewegung Dormagen e.V.

„The tree below the road“

von und mit

Deirdre Starr (Irland), Gesang und Klavier

Tom Daun (Solingen), keltische Harfe

David Leahy (GB), Bass

In bester Erinnerung sind die irischstämmige Sängerin und Pianistin Deirdre Starr sowie ihre kongenialer Partner an der keltischen Harfe, Tom Daun (Solingen) und David Leahy (GB) am Bass, die seinerzeit im Herbst 2006 beziehungsweise im Mai 2009 in der Christuskirche mit ihren irischen Balladen und Harfenklängen die zahlreichen Besucher in ihren Bann zogen.

Bei diesem Benefizkonzert präsentierte dieses herausragende Trio unter anderem auch Stücke aus dem aktuellen Programm „The tree below the road“.

Diese Auswahl der atmosphärisch dichten Stücke steht in der bezaubernden Tradition von  „The quiet Land of Erin“ aus dem Jahr 2006 oder  „The Cliffs of Doneen“ im Jahr 2009.

Alle Erlöse fließen der Hospizbewegung zu und helfen, das ehrenamtliche Engagement in der Sterbe- und Trauerbegleitung materiell abzusichern.  

vor dem Konzert ...
->  Bericht des Rheinischen Anzeigers vom 1. 6.  2011 ->  Bericht Schaufenster am Sonntag vom 11. 6. 2011
->  Vorankündigung (von Dr. Udo Kratel) ->  Plakat   zur Veranstaltung
nach dem Konzert ...
->  Bericht des Rheinischen Anzeiger vom 29. 6. 2011 ->  Bericht der NGZ  vom 27. 6. 2011
->  Weitere Informationen (von Dr. Udo Kratel) ->  Faltblatt   zur Veranstaltung  

->  Gedicht - Nachgedanken auf das Konzert

       (von Andrea Schlömer)

( 


.

Ulrich Geldmacher-Preis an die Hospizbewegung Dormagen verliehen

Die Bürgerstiftung Dormagen hat am 25. Mai 2011 den Ulrich Geldmacher-Preis, der mit 500 € dotiert ist, an die Hospizbewegung Dormagen e.V. verliehen. 

Die Bürgerstiftung unterstützt Projekte, die direkt den Menschen in der Stadt zugute kommen. Das Stiftungskapital ist mittlerweile fast 250.000 € angewachsen. Ganz aktuell schüttete die Bürgerstiftung 7.000 Euro für neue Generationenprojekte an Vereine und soziale Einrichtungen aus. „Kultur verbindet Generationen" lautet das Motto im Jahr 2011. Gefördert werden Projekte von Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen und Vereinen. 

->  Bericht des Rheinischen Anzeigers vom 1. 6. 2011

->  Bericht des "Schaufensters" Ausgabe zum Sonntag vom 4. 6. 2011

->  Link zu Internetseite "Bürgerstiftung Dormagen"

( 


Befähigungskurs  

an 12 Terminen ab Samstag, den  29. Januar bis 9. April 2011:

Grundkurs für die Hospizarbeit

"Leben, Sterben, Tod und Trauer"

In diesem Kurs wollen wir gemeinsam miteinander ins Gespräch kommen und als Gruppe unsere eigenen Erfahrungen mit dem Thema Leben, Sterben, Tod und Trauer gemeinsam reflektieren  

Veranstalter / Veranstaltungsort:  

Hospizbewegung Dormagen e.V.  
Knechtstedener Str. 20  
41540 Dormagen  
Tel. 02133 – 478661  

Referenten:

Elisabeth Leufgens-Semrau   Anita Kramer  
Dipl. Sozialpädagogin Koordinatorin für Hospizbewegungen  
Familientherapeutin  Krankenschwester  
Supervisorin (SG) Palliative Care Fachkraft

->   Weitere Informationen

->   Faltblatt über den Kurs

( 


 

Trauergesprächskreis 

an 6 Terminen ab Samstag, den  12. Februar 2011

"Wege durch die eigene gefühlte Wüste"

Ein Angebot an alle, die einen geliebten Menschen verloren haben und um diesen trauern.

„Wo sind die Menschen?“ fuhr der kleine Prinz endlich fort.

„Man ist ein bisschen einsam in der Wüste...“,

„Man ist auch bei den Menschen einsam“, sagte die Schlange.

Aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

 Der Gesprächskreis findet statt im Hospizbüro, Knechtstedener Str. 20 und wird geleitet von

Petra Overwien       (durch den Bundesverband Trauerbegleitung e.V. zertifizierte Trauerbegleiterin)

Christel Rottländer  (Sterbe- und Trauerbegleiterin).  

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Hospizbüro

Telefonnummer: 02133 - 47 86 61

montags - freitags von 9.00 bis 10.30 Uhr

-> Faltblatt über den Kurs ( auch als (PDF) )

-> Weitere Informationen zu dem den Kurs

( 


.

„Patientenverfügung und Kommunikation mit Palliativpatienten“

Themenabend der Hospizbewegung Dormagen e.V. - 4. Februar 2011 - in der „Kulle“ - Dormagen

Referenten:

       Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt       Rechtsanwalt Stephan Großsteinbeck

       „Menschliche Herausforderung in der 

       Pflege und Betreuung schwer kranker Patienten“  

      „Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung,

      Betreuungsverfügung"

Moderation:  

       Dr. Ulrich Hauffe

Dr. Ulrich Hauffe    

Der Wandel der Zeit bringt es mit sich, dass ein Umdenken bei vielen medizinischen Maßnahmen stattgefunden hat. Die Bevölkerungsstrukturen haben sich gewandelt. Die Altersentwicklung zeigt eine weitere Tendenz in Richtung älterer Mitbürger. Vereinsamung und fehlende finanzielle Mittel prägen den Alltag. Wir verzeichnen eine Zunahme bösartiger und anderer chronischer Erkrankungen, die trotz intensiver Forschung an die Grenzen therapeutischer Möglichkeiten stoßen. Hier setzen hospizliche Begleitung und palliativmedizinische Betreuung an.

    


„Das schlimmste, was einem Veranstalter passieren kann: es kommt keiner.“

Diese einleitend geäußerte, aber sichtlich unbegründete Befürchtung von Dr. U. Hauffe begleitete den tatkräftigen Einsatz des diensthabenden Hausmeisters in der „Kulle“, der aufgrund des erfreulich großen Andrangs kurzerhand die Räumlichkeiten und Bestuhlung bis zur maximal zugelassenen Besucherzahl erweiterte.

Prof. Dr. med. M. Volkenandt

Die Hospizbewegung Dormagen hatte für diesen 4. Februar zu einer Informationsveranstaltung über die beiden Themen „Vorsorgeverfügungen“ und „Kommunikation mit Schwerkranken“ eingeladen und rund 200 Interessierte waren gekommen.

Zuerst hörten sie einen höchst lebendigen Vortrag von Prof. Dr. med. Matthias Volkenandt, Theologe und Palliativmediziner aus Hamburg, der aus langjähriger praktischer Tätigkeit Einblicke in die Theorie der „einfühlsamen Kommunikation“ gab und dies mit eindrucksvollen Beispielen aus der Praxis verdeutlichte.

Sein Credo lautet: „Zuhören, zuhören, zuhören“ und „Fragen kann nie schaden... “ (ein herrlicher Merksatz!), anstatt vorschnell Ratschläge zu geben oder vom Thema abzulenken. Zudem hat er die Erfahrung gemacht, dass gute Kommunikation nicht (zeit-) aufwendiger ist als schlechte.

Dr. U. Hauffe, RA S. Großsteinbeck

Wer nach über einer Stunde dachte, die Aufmerksamkeit des Publikums sei erschöpft, der sah sich getäuscht angesichts des nicht minder lebendigen und sehr verständlich gehaltenen Vortrages über Vorsorgeverfügungen von RA Großsteinbeck aus Delhoven.

Er erklärte sehr anschaulich die unterschiedlichen Bedeutungen von Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und wie diese korrekt zu formulieren sind. Im Laufe des Vortrags gab es dazu immer wieder Fragen aus dem Publikum, die Herr Großsteinbeck sofort aufgriff und beantwortete.

    

Beide Referenten wurden für den Heimweg mit Präsenten aus dem Angebot des Weltladens bedacht, aus derselben Quelle gab es für alle Zuhörer zum Abschluss  der Veranstaltung ebenfalls Getränke und Knabbereien. Wie immer standen auch die haupt- und ehrenamtlichen „Hospizler“  zu Nachfragen und Gesprächen bereit. 

    

Die Hospizbewegung konnte sich einmal mehr über das große Interesse, die Unterstützung der Stadt Dormagen und die Großzügigkeit des Publikums sowie von Herrn Großsteinbeck freuen, der sein Honorar für diesen Abend spontan spendete.  (Bericht: Sabine Köhler, Fotos: Dr. Udo Kratel)

->  Plakat der Veranstaltung

->  Folien des Vortrags von Rechtsanwalt Großsteinbeck (auch als PDF- Datei)  

->  Folien des Vortrags von Prof. Dr. med. M. Volkenandt (auch als PDF-Datei

->  Artikel im 'Schaufenster Dormagen'

->  siehe auch unter "Informationen" Links zu Veröffentlichungen des Bundesministerium für Justiz (BMJ).   

( 


.

Gesprächskreis für pflegende Angehörige 

Ort:       Seminarraum 1. Etage Station 1C des KKH Dormagen

Zeit:      16:00  - 17:30 Uhr

Datum:  -  jeder letzte Mittwoch im Monat   - 

Bitte nachhören, ob der Termin stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ab sofort bietet das Kreiskrankenhaus Dormagen einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige an.

In angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen haben pflegende Angehörige die Gelegenheit unter der Leitung der Pflegeberater mit anderen Angehörigen in Austausch und Kontakt zu kommen. Aktuelle Themen und Probleme in der häuslichen Versorgung sowie Alltags — und Erfahrungswissen können ausgetauscht werden. Für Fragen stehen Ihnen die Pflegeberater gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an alle pflegenden Angehörigen sowie interessierte Begleitpersonen.

Pflegeberatung des KKH Dormagen

Gisela Spreemann & Andrea Becker

Tel.:   02133/66-2216 

  

( 


.

Café für Trauernde

Das Trauercafé, das bisher jeden ersten Sonntag im Monat von 15:30 - 17:30 Uhr in den Räumen 

Knechtstedener Str. 20, Dormagen-Horrem stattfand, wird im kommenden Jahr in der Form zunächst nicht fortgeführt.

Interessierte Trauernde werden gebeten, sich im Hospizbüro für einen 

Trauer-Gesprächskreis oder für Trauer-Einzelgespräche zu melden.

 

( 


Archiv:   2010    2009    2008    2007   2006    2005    2004    2003    -   Aktuelle Berichte    und  Berichte von  2007 - 2003